| Inhaltsverzeichnis |
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| Die DBox II |
| Technische Daten der DBoxII von Nokia |
| Umbau der DBoxII zu einem Festplattenrekorder |
| Vorraussetzungen |
| Der Umbau |
| Der freie Erweiterungsslot |
| Ausbau des Modems |
| Fotos |
Die DBox II ist ein digitaler Receiver für Kabel bzw. Satellit. Entwickelt wurde die DBox (in der Version I) von der Kirch-Gruppe für den digitalen Fernsehprogrammanbieter DF1 (heute Premiere).
Auf verschiedenen Internetseiten gibt es Anleitungen zum Umbau einer DBox II (Nokia, Sagem oder Phillips) zu einem Festplattenrekorder. Der Umbau ist möglich, da man die Firmware der DBox austauschen kann und eine alternative Firmware mit einem Embedded Linux laufen lassen kann. Weiterhin gibt es ein IDE Interface für die DBox II welches man an einen freien RAM Erweiterungsslot anschließen kann (, sofern einer in der Box noch frei ist). An das IDE Interface schließt man z.B. per Adapter (3,5" zu 2,5") eine 120 GB Hornet von Fujitsu an und hat einen digitalen Festplattenreceiver der auch noch Karten für PayTV verarbeiten kann.
Die DBox II
Es gibt Modelle von den Firmen Sagem, Nokia und Phillips, welche kleine Unterschiede aufweisen und (wie sollte es anders sein) alle Vor- und Nachteile haben. Ich habe mich für eine DBox II von Nokia entschieden, die ich günstig bei ebay ersteigern konnte.

Technische Daten der DBoxII von Nokia
Anschlüsse:
- Stromanschluss
- Fernsehkabel Ein- und Ausgang (Kabelsignal kann durchgeschliffen werden)
- 2 Scart Anschlüsse (Videorekorder und Fernseher)
- integriertes 56k Modem
- 10 Mbit Halb Duplex Netzwerkschnittstelle
- RS 232 serielle Schnittstelle
- analoger Audioausgang (Cinch)
- digitaler, copybitgeschützter, optischer Ausgang
- F-Buchse zum Anschluss einer Satellitenschüssel (DVB-S) und einen Weiteren für den Anschluss eines analogen Sat-Receivers (nur SAT Version)
- Speichermodul-Steckplatz zum Anschluss einer internen Speichererweiterung
Umbau der DBoxII zu einem Festplattenrekorder
Vorraussetzungen
Folgendes gilt als Vorraussetzung für den Umbau der DBoxII zu einem Festplattenrekorder:
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Was |
Wo | Wieviel |
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DBox II (Nokia/Sagem/Phillips) mit einem freien Erweiterungsslot im "Debug Modus" |
z.B. ebay |
ca. 100,00 € |
| IDE-Interface |
z.B. www.hallenberg.com |
49,00 € zzgl. Versand |
| Festplatte | z.B. ebay, Saturn, Schreibtisch |
0 - 70,00 € je nach Größe u. Verfügbarkeit |
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3,5" zu 2,5" Adapter, falls man sich für den Einbau einer 2,5" HDD ent- scheidet |
s.o. | 15,00 € |
| Summe = maximal |
ca. 100,00 € bis 235,00 € |
Da man für 235,00 € keinen anständigen Festplattenrekorder bekommt lohnt sich die nachfolgend beschriebene "Bastelei".
Der Einbau des IDE Interfaces ist nur möglich wenn sich in der DBoxII ein freier Slot befindet, der ursprünglich für den Anschluss von RAM (Random Access Memory) gedacht war. Außerdem muss die DBox sich im Debug Modus befinden. Was das ist und wie man die DBox dahin bekommt kann auf vielen Seiten im Internet nachgelesen werden. Ich habe der Einfachheit halber eine DBox gekauft, die bereits im Debug Modus war.
Bei eingeschalteter DBoxII werden im Display beim Starten Debug Informationen ausgegeben (sofern sie sich im Debug Modus befindet). In der unteren rechten Ecke wird eine der folgenden Zahlenkombinationen ausgegeben:
| Was wird ausgegeben? | Was heißt das? | Einbau möglich? |
| 32/00/08 | Im ersten Slot befinden sich 32 mb RAM |
ja |
| 16/16/08 | In beiden Slots befinden sich je 16 mb RAM |
nein |
| 16/00/08 | In der Box gibt es keinen Erweiterungsslot |
nein |
Auch auf der Seite von hallenberg.com sind Bilder von geöffneten DBoxen.Um sicherzugehen, ob der Einbau des IDE Interfaces wirklich möglich ist, würde ich die DBox jedoch in jedem Fall öffnen und selber nachsehen. Damit schließt man auch aus, dass nicht schon einmal jemand den Einbau ausprobiert hat und evtl. denn Anschluss beschädigt hat (z.B. bei Gebrauchtkauf über ebay).
Der Umbau
Im folgenden wird der Umbau für eine DBoxII von Nokia beschrieben. Zuerst wird die DBoxII geöffnet. Um die DBoxII von Nokia umzubauen braucht man eigentlich ein Spezialwerkzeug. Es handelt sich dabei um einen Torx mit einem kleinen Loch in der Mitte. Man kann dieses Tool auf diversen Seiten im Internet für ca. 6-7 € plus Versand kaufen.
Wem die Optik der paar Schrauben an der Seite des Gehäuses aber nicht ganz so wichtig ist, der kann es auch mal mit einem kleinen Schlitzschraubendreher versuchen, den man leicht zwischen dem Stift in der Mitte und dem eigentlichen Torx verkanten kann um so die Schraube durch vorsichtiges drehen zu lösen.
Geöffnet sieht die DBoxII so aus.
Der freie Erweiterungsslot
Auf der linken Seite des Mainboards der DBoxII befindet sich (hoffentlich) ein freier, unbeschädigter Erweiterungsslot. Der Erweiterungsslot ist der in Bildmitte befindliche helle Anschluss:
Wenn ein freier Erweiterungsslot vorhanden ist, kann mit dem Ausbau des Modems begonnen werden.
Ausbau des Modems
Das ist das Modem im ausgebauten Zustand:
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Nachdem das Modem ausgebaut wurde, kann das IDE Interface angeschlossen werden.
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... und an der entsprechenen Stelle samt der Abstandhalter eingebaut werden:
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An das IDE Interface können 2.5" und 3.5" Festplatten angeschlossen werden. Die Festplatten können in den aktuellen, alternativen Firmwares als Speicher aktiviert werden.
Fotos
Hier nochmal alle Fotos:
Wer weitere gute Informationen rund um Linux auf der DBox such hat hier eine gute Anlaufstelle.


